Fotografie als Hobby
Heutzutage besitzt fast jeder eine Digitalkamera und knipst damit, was das Zeug hält, vor allem im Urlaub. Doch die wenigsten beschäftigen sich mit der Fotografie so, wie sie es verdient hätte.
Dabei wäre es doch so einfach, ein einziges Buch über Fotografie in die Hand zu nehmen und sich etwas Grundwissen zu erarbeiten. Auch “Ritsch-Ratsch-Kameras” aus dem Billigsegment unterstützen heutzutage viele manuelle Einstellungen, mit denen sich die entstandenen Bilder von der Masse der typischen Urlaubsfotos abhebt.
Sei es die Motivwahl, die Wahl des richtigen Ausschnitts, kleine Details wie fallende Linien oder einfach die korrekten Einstellungen für die Kamera, an ein paar Abenden kann man sich da viel erarbeiten, worauf man bisher nie geachtet hat.
Kleines Beispiel gefällig?
Bei wirklich jedem Feuerwerk sehe ich unzählige Leute, die ihre Digitalkamera dabei haben und das obligatorische Blitzlichtgewitter (=> 1/125 Belichtungszeit). Wie gerne würde ich jedesmal jeden Einzelnen ansprechen, um ihm zu erklären, dass das absoluter Unfug ist.
Keiner erwartet, dass jeder wie ein professioneller Fotograf denkt oder seine Bilder macht, aber wenn diesem Thema nur ein kleiner Teil der Aufmerksamkeit gewidmet werden würde, die es verdient, dann bliebe so manche Enttäuschung aus und wer sich mal damit beschäftigt hat, wird die Fotografie sehr schnell als sein neues Hobby entdecken…
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